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Stufe 9: Mondi

 

Herzlich Willkommen bei Mondi!

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Sehr viel Wertschätzung brachte unser größter Partnerbetrieb den JEWIs entgegen. Gleich  5 Manager und die Assistentin der Geschäftsführung begrüßten die jungen Führungskräfte des Lavanttales. Nachdem im Seminarraum des R&D-Centers alle Platz genommen hatten, machte uns Gottfried Joham, Geschäftsführer der Mondi, seinen Betrieb in ZDFs (Zahlen-Daten-Fakten) bekannt. Ca. 450 Mitarbeiter in Frantschach, 31 Standorte weltweit mit ca. 31.000 Mitarbeitern. Das Werk hat sei 890 Tagen keine Arbeitszwischenfälle mehr - safety first! 1,2 mio Kubikmeter Holz werden hier jährlich verarbeitet. 50 % davon aus Kärnten (mehr ist leider nicht zu organisieren), 20 % Österreich und der Rest Import. Die Mitarbeiter scheinen sich im Werk sehr wohl zu fühlen - denn es gibt eine sehr geringe Fluktation und sehr viele Jubilare, die ihre 25, 30 oder 40 jährige Betriebszugehörigkeit feiern. Das spricht für die Firmenkultur und Tradition des seit 1881 bestehenden Werkes.

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In der anschließenden Fragerunde interessierten die JEWIs vor allem, wie man als Führungskraft die Energie aufbringt, so viel zu arbeiten und gleichzeitig seine Work-Life-Balance, also das Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben im Gleichgewicht halten kann. Gottfried Joham plauderte dabei ganz offen über seinen Terminkalender, die Familie und den schönsten Wohnort Österreichs (Frantschach natürlich). Auch das Wissen einer Führungskraft über die persönlichen Vorlieben seiner Mannschaft ist wichtig - so erfuhren wir, daß "Mr. Finance" Michael Krusche das Segeln liebt. Auch er ist von Frantschach als Wohnort so begeistert, daß er gleich 5 Tage die Woche in Frantschach wohnt und nur übers Wochenende zur Familie nach Wien fährt. Herr Leitgeb ist passionierter Surfer - und daß sich "Mr. HR Pirker" dem Rodeln verschrieben hat, wissen die JEWIs schon seit längerem.

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"Gibt es für mich einen Ferialjob?"  Natürlich  - wenn du dein HTL-Pflichtpraktikum absolvieren mußt, Kind eines Betriebsmitarbeiters bist und deine Bewerbung schon im Dezember abgibst - dann stehen die Chancen ganz gut, eine von 70 Stellen zu bekommen. Und das bei ca. 250 Bewerberbungen. Und welche Tätigkeit führt man da aus? Das sehen wir uns am besten selber an - deswegen Helme auf, Westen angezogen und raus geht es - dort, wo sich die Maschinen drehen und die Menschen steuern.

 

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Gerüstet mit Helmen, Warnwesten und Ohrenstöpsel ging es entlang der blau markierten Wege zur PM 6 - eine Rekordmaschine, die mit beeindruckenden Kennzahlen aufweist. Über 1000 Meter Papier pro Minute werden produziert und sie läuft 357 Tage im Jahr und hat einen ungefähren Geldwert von € 200 mio. Gesteuert wird sie elektronisch. Der Betriebsleiter erzählte über sein "Baby" mit viel Hingabe und Wärme. Wahrscheinlich kamen deshalb die JEWIs in der Maschinenhalle ziemlich ins Schwitzen - oder es waren vielleicht doch die Trockenzylinder, welche dem Papier die Feuchtigkeit durch Verdampfen entziehen. Deswegen sieht man auch die große, weiße Rauchsäule, welche nichts anderes als Wasserdampf ist. Der Geruch der Fabrik, den Laien manchmal auch als Gestank verunglimpfen, stammt vom Produktionsprozess, wenn das Holz mit schwefelhältigen Chemikalien versetzt wird und zu Papier verkocht wird.

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Zurück beim Seminarraum genossen die JEWIs ein mit viel Liebe bereitetes Buffet - Hamburger zum Selbermachen. Sowie Hot-Dogs - auch zum Selbermachen. Dazu leckere Mehlspeisen. MMMMHHMM - ausgezeichnet!

Schlußendlich widmeten wir uns noch dem Workshop-Thema: "Der kreative Weg - vom Produkt zum Vertrieb". Anhand der Beispiele, welche die JEWIs mit ihren Geschäftsideen im JEWI YB schon teilweise in die Tat umgesetzt haben, schauten wir uns verschiedenen Möglichkeiten an, wie ich mit einem guten Produkt oder einer Dienstleistung möglichst viele Kunden erreichen kann. Von JEWIs schon sehr genutzt ist das Netzwerk "Facebook", wo sie in kurzer Zeit sehr viele "potentielle Kunden" ansprechen können.

Vielen Dank MONDI - die JEWIs sehen sich am 31. März in der Wirtschaftskammer wieder.

 

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