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8.) PD Land

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Hat Kärntens Politik noch Perspektiven?

 

JEDIs aus Villach und Klagenfurt konnten bei einer Podiumsdiskussion mit Spitzenkräften der Kärntner Landtagsparteien in Klagenfurt begeistern. Uwe Scheuch (FPK), Reinhart Rohr (SPÖ), Stephan Tauschitz (ÖVP), Barbara Lesjak (Grüne) und die Journalistin Antonia Gössinger stellten sich im Rahmen des Kärntner Jugendprojektes JEDI dem Thema „Werte und Perspektiven der Kärntner Politik" - ein interaktiver Dialog, der Lust auf mehr machte.

 Klagenfurt, Villach, 21. April 2010 - Asylwerber und Kriminalität, der Verlust von Stammwählern, die Schließung von Schulen, die Frauenquote, Parteienförderungen, Jugendgeld und die Bedürfnisse junger Wähler waren Dienstagabend bei der JEDI Podiumsdiskussion in Klagenfurt die „heißen" Themen, die JEDIs und Spitzenpolitiker des Landes zum lehrreichen Gedankenaustausch anregten. Dürfen Fehler, wie sie bezüglich der Erhöhung der Parteinförderungen von allen Vertretern bestätigt wurden, überhaupt passieren? Wie viele Jahrgänge bekommen noch das Jugendstartgeld, wenn die finanziellen Ressourcen des Landes immer knapper werden? Welche Anreize finden junge Menschen vor, um nach einem Studium wieder nach Kärnten zu kommen? Ist neben einer Frauenquote auch eine Jugendquote denkbar? Das Interesse der JEDIs, die „Jung und Engagiert - Demokratisch Interessiert" bereits in mehreren Workshops ihre Fähigkeiten in den Bereichen Rhetorik, Teamkompetenz und Demokratieverständnis vertieft haben, war breit gefächert. Mutige Fragen belebten die Diskussion ebenso wie das Bemühen der Spitzenpolitiker, „kurz und knackig" auf die gestellten Fragen zu antworten - ein Bedürfnis der Jugendlichen, das von Christof Doboczky, Obmann des Vereins initiative Eckstein und JEDI-Projektleiter, konsequent eingefordert wurde. Kein leichtes Unterfangen bei derart komplexen Themen und dem stets aufkeimenden Wunsch, die Äußerungen der Diskussionspartner zu kommentieren.

 

Ein Anfang

Gelungen ist eine angeregte Diskussion zwischen Jugend, Politik und Medien über wichtige Themen, die Jugendliche als Gestalter der Zukunft - im Gegensatz zur häufig kolportierten Politikverdrossenheit - brennend interessieren. Kein Wunder, dass die JEDIs die Gelegenheit nutzten, auch nach der Diskussion in offener Atmosphäre auf die Vertreter aus Politik und Medien zuzugehen, um den Kontakt zu vertiefen. Die JEDI Podiumsdiskussion hat gezeigt, wo Veränderung beginnen kann: Mit Jugendlichen zu reden, statt über sie zu reden, ist ein erster wichtiger Schritt. Und macht Lust auf mehr.

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